3D-Drucker selber bauen

Jeder, der jemals daran gedacht hat, einen 3D-Drucker zu kaufen, muss darüber nachgedacht haben, seinen eigenen 3D-Drucker selbst zu bauen und kein fertiges Modell zu kaufen. Wenn Sie einen 3D-Drucker in einem Kit bestellen, haben Sie nicht nur mehr Freiheit bei der Wahl der Komponenten, sondern sparen auch Geld. 3D-Drucker selber bauen erfordert neben Zeit und Know-How auch ein wenig Budget.

Da es jedoch viele Anbieter gibt und der Markt nicht sehr übersichtlich ist, präsentieren wir Ihnen unsere TOP 12 der besten 3D-Drucker im Bausatz. Diese Geräte werden als Bausatz mit allen Teilen geliefert und müssen von Ihnen selbst zusammengebaut werden. Wir haben die Rangliste von der teuersten Druckerei bis zum billigsten Modell sortiert. Bitte zögern Sie nicht, uns zu schreiben, wenn Sie andere Kits finden, die hier nicht aufgeführt sind.

Ein paar Modelle zur Vorschau

Kit Sintratec – Ein SLS-Drucker im Bausatz!

Der teuerste 3D-Drucker, den Sie in unser Ranking aufnehmen können, unterscheidet sich von den anderen 3D-Druckern in der Drucktechnologie. Es wird keine Düse zum Schmelzen und Extrudieren von Filamenten wie die anderen verwendet, sondern ein Laser, der das Material Schicht für Schicht in einem Pulverbett schmilzt, besser bekannt als selektives Lasersintern (SLS). Sintratec wurde 2014 gegründet und führte eine Crowdfunding-Kampagne durch. Der Bausatz hat ein maximales Bauvolumen von 110 x 110 x 110 mm und kostet 4999€.

Tobeca 3

Der Tobeca 3 ist die dritte Abwandlung des in Frankreich hergestellten 3D-Druckers. Es ist eine ergonomischere und intuitivere Abwandlung als seine Vorgänger. Es hat ein Druckvolumen von 200 x 200 x 250 mm und eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 300 mm / s. Tobeca 3 ist für den professionellen Einsatz geeignet und bleibt gleichzeitig für Leute verfügbar, die einen 3D-Drucker unabhängig installieren möchten. Sie ist ab 1.920 Euro verfügbar und stellt komplexe Teile mit technischen Materialien her.

Moai, der SLA-Drucker im Set

2016, startete der chinesische Hersteller Peopoly seine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung seiner neuartigen SLA-Kit-Maschine namens Moai. Nach einem großen Erfolg wird es dank eines besonders attraktiven Kaufs für ein Lichthärtungsgerät – es kostet rund 1160 Euro – schnell in die ganze Welt geliefert. Moai offeriert ein Druckvolumen von 130x130x180mm sowie einen Laserstrahl von 70 Mikrometern und eine Schichtdicke in der Mitte zwischen 10 und 200 Mikrometern. Es ist mit allen auf dem Markt erhältlichen Harzen vereinbar. Die Installation der Maschine dauert beispielsweise 4 Stunden, obwohl es eine vormontierte Variante gibt.

Hephaistos 2

BQ ist ein spanischer Hersteller von Smartphones, Tablets, Roboter-Kits und 3D-Druckern. Mit ihrer Version von Prusa i3, bekannt als Hephestos, betraten sie zum ersten Mal den Markt des 3D-Drucks. Diese ist immer noch zu einem Preis von 550€ erhältlich, aber es gibt bereits ein neues Modell, den Hephestos 2, der ebenfalls eine Weiterentwicklung des Prusa i3 ist und ein größeres Druckvolumen von 210x297x220 mm sowie eine induktive Sonde bietet, die die Bewegungen des Extruders je nach Position der Bauplatte reguliert. Er kann auch schneller und genauer drucken als sein Vorgänger. Sie können es für etwa 990€ kaufen, BQ verspricht eine Montagezeit von etwa 2 Stunden.

Creality CR-10

Der CR-10 ist ein Desktop-3D-Drucker des chinesischen Herstellers von 3D-Druckern Creality. Dieser beliebte, erschwingliche 3D-Drucker kann in ABS, PLA, PETG und einer Vielzahl anderer Materialien wie z.B. Holz drucken. Der Creality CR-10 druckt mit 80 mm / s und verfügt über einen schweren Aluminiumrahmen, der ihn stabil macht. Der CR-10 muss beim Kauf zusammengebaut werden, obwohl dies einfach ist und nur etwa 45 Minuten dauert. Es handelt sich um einen FDM-3D-Drucker mit einem maximalen Build-Volumen von 300 x 300 x 400 mm und ist mit allen gängigen Betriebssystemen wie Windows und Mac OS kompatibel. Der Drucker ist mit etwa 13 kg recht schwer. Der aktuelle Preis liegt bei 680 €.